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8 Spiegel Bestseller für dich vorgestellt

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Wer ermittelt die Spiegel Bestseller

Seit 1971 beauftragt das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL Buchreport mit der Ermittlung des aktuellen Hardcover-Rankings. Spiegel veröffentlichte 1961 erstmals die Bestsellerliste.

Buchreport sammelt seit 1980 die meistverkaufte Liste von Taschenbüchern und seit 2007 auf SPIEGEL ONLINE. Wie im Hardcover-Bereich werden diese Inhalte für Belletristik und Sachbücher getrennt festgelegt.

Seit 2002 steht das Manager-Magazin für eine monatliche Liste der meistverkauften Wirtschaftsbücher.

Seit 2003 erstellt Buchreport eine Liste der meistverkauften Bücher über die Hörbücher. Von 2010 bis September 2019 wurde es mit dem Medienpartner Literatur SPIEGEL veröffentlicht. Seit Oktober 2019 ist das neue Kulturmagazin Spiegel ein Bestseller der Medienpartner.

Hier sind für dich die Spiegel Bestseller vorgestellt

Stern 111

Das Ehepaar Bischoff verlässt zwei Tage nach dem Fall der Mauer das altes Leben und damit auch die Wohnung, den Garten, seine Arbeit und das Land. Die beiden Fünfzigjährigen führt ihre Reise sehr weit hinaus: Einem langen gehegten Traum, einem „Lebensgeheimnis“ führt sie über Notaufnahmelager und Durchgangswohnheime. Selbst ihr Sohn Carl wusste nichts davon. Carl flieht nach Berlin. Er hat den Auftrag der Eltern verweigert, das elterliche Erbe zu übernehmen. bis er in den Kreis des „klugen Rudels“ aufgenommen wird, lebt er auf der Straße. Das Rudel ist eine Gruppe von junger Frauen und Männer, die dunkle Geschäfte, einen Guerillakampf um leerstehende Häuser und die Kellerkneipe Assel betreibt. Carl schlingert im U-Boot der Assel durch das archaische Chaos der Nachwendezeit. Er hatte stets die Hoffnung, Effi wiederzusehen, da dies die einzige Frau war, in die er je verliebt gewesen war. Mit dem Preis der Leipziger Buchmesse wurde ein Panorama der ersten Nachwendejahre in Ost und West ausgezeichnet: Lutz Seiler führt nach dem prämierten Spiegel Bestseller Kruso die Geschichte in zwei großen Erzählbögen fort – in einem Roadtrip, dieser zieht seine bahn um den halben Erdball. In einem Berlin-Roman wird dem Leser die ersten tage einer neuen Welt vor Augen geführt. Die Geschichte einer Familie wird ganz nebenbei erzählt, diese wurde im Herbst 89 gesprengt und es wird nun versucht, dass sie sich wieder neu finden.

Der Gesang der Flusskrebse

Die New York Times schrieb über dieses Buch, dass es ein schmerzlich schönes Debüt ist dass mit der Erzählung des Erwachsenwerdens und eine Kriminalgeschichte verbindet, bei dem die Natur ebenfalls gefeiert wird.

Die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig als Chase Andrews stirbt: Das Marschmädchen ist schuld. Im Marschland lebt Kya Clark isoliert mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze kennt sie. Kya öffnet sich einem neuen Leben als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden – mit dramatischen Folgen. Intensiv und atmosphärisch erzählt Delia Owens davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Entgegensetzen können sie den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts.

Das Haus der Frauen

Allen Frauen dieser Welt bietet ein Haus, welches in Paris steht, Zuflucht. Ebenso der erfolgreichen  Anwältin Solène. Diese stellt sich nach einem Zusammenbruch ihr Leben in Frage. Im Auftrag der Bewohnerinnen schreibt sie nun Briefe im „Haus der Frauen“ – an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten – und dieses Hauses gibt ihr Glück in Form des Zusammenhalts und Magie. Dadurch das Solène den anderen Bewohnern hilft, hat ihr Leben wieder einen Sinn bekommen. Doch wer war die Frau, die diesen Schutzort zum Trotz vor hundert Jahren gegen alle Widerstände schuf? Die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron wird von Solène aufgeschrieben.

Die Wächter

Der junge Anwalt Keith Russo wird in Seabrook, Florida erschossen. Spuren hinterlässt der Mörder nicht. Zeigen, Verdächtige und ein Motiv gibt es nicht. Verhaftet wird Quincy Miller, ein junger Afroamerikaner trotzdem. Dieser zählte früher zu den Klienten des Anwalts. Miller sitzt 22 Jahre im Gefängnis und wird zum Tode verurteilt. An die Guardian Ministries schreibt er dann einen Brief. Dies ist ein Zusammenschluss von Anwälten, die sich die Aufgabe gestellt haben, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren. Seinen Fall übernimmt Cullen Post. Das er sich mit dem Übernehmen des Falls in Lebensgefahr begibt, ahnt er zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht.

Die Bagage

Der neue Roman „Die Bagage“ von Monika Helfers ist eine berührende Geschichte von Herkunft und Familie und sagt selbst, dass man „von uns wird man noch lange reden“.

Mit ihren Kindern leben Josef und Maria Moosbrugger am Rand eines Bergdorfes. Die Abseitigen, die Armen, die Bagage sind sie. Die Zeit spielt im ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Vom Schutz des Bürgermeisters werden Maria und die Kinder nun abhängig und bleiben allein zurück. Eines Tages klopft Georg an die Tür der Bagage, als er in die Gegend kommt, nicht nur hochdeutsch spricht und zudem auch wunderschön ist. Maria wird in dieser Zeit auch schwanger mit Grete, dem Kind der Familie. Josef spricht mit diesem jedoch nie ein Wort: Die Mutter der Autorin. Monika Helfer erzählt mit großer Wucht die Geschichte ihrer eigenen Herkunft.

Die langen Abende

Oliver sagte zu Jack, dass ihm die Küste von Maine ebenfalls fehlt und ab diesem Zeitpunkt war alles gut.

Nicht viel los ist in der kleinen Stadt Crosby an der Küste von Maine. Dort enthalten die Geschichten über das Leben der Menschen die ganze Welt. Die pensionierte Lehrer Olive Kitteridge mischt sich auch mit siebzig noch in alles ein und ist so barsch wie eh und je. Ihre Nähe sucht Jack Kennison, einst Harvardprofessor. Olive und Jack vermissen Beide ihre Kinder, die nicht unschuldig daran sind, dass sie ihnen fremd geworden sind. Von Liebe und Verlust, vom Altern und der Einsamkeit, von Momenten des Glücks und des Staunens erzählt dieser bewegende Roman.

Spiegel und Licht

Cromwell verfolgt regungslos die Hinrichtung der Königin und frühstückt anschließend mit den Siegern. Aus dem Blutbad des vergangenen Frühlings taucht der Sohn des Schmieds aus Putney auf, um somit seinen Aufstieg zu Macht und Reichtum fortzusetzen. Dem kurzlebigen Glück mit seiner dritten Königin gibt sich Henry VIII zur selben Zeit hin. Zum unberechenbaren Gebieter wird dieser  immer mehr, seine dritte Gemahlin stirbt schon bald bei der Geburt des lang ersehnten männlichen Thronfolgers

Nur auf seinen eigenen Verstand kann sich Cromwell verlassen, denn weder verfügt er über eine starke adlige Familie, noch hat er eine private Armee hinter sich. England droht der Kampf mit dem Papst und der katholischen Welt Europas zu zerreißen. Die religiösen Rebellen verbunden sich im Ausland mit den Feinden im eigenen Land und Verrätern aus den eigenen Reihen. Den König interessiert nicht so sehr wie die Sicherung der Thronfolge. Der weitsichtige Cromwell sieht jedoch trotz allem ein neues England im Spiegel der Zukunft – und zu jedem Opfer ist er für diese Vision bereit. Doch ist es möglich, dass eine Nation oder Einzelperson in der Lage dazu ist, die eigene Vergangenheit abzuwerfen wie die Schlange ihre Haut? Doch was wird er tun, wenn der König ihm das Vertrauen entzieht und sich die Toten nicht abschütteln lassen?

Hilary Mantel zeichnet die letzten Lebensjahre von Thomas Cromwell nach in ‚Spiegel und Licht‘ und entwirft damit ein eindrucksvolles Porträt von Jäger und Gejagtem, von dem erbitterten Wettstreit zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen königlichem Willen und der Vision eines einfachen Mannes: selbst erschafft sich durch Konflikt, Leidenschaft und Tapferkeit selbst die Vision einer modernen Nation.

Das Gewicht der Worte

Der Autor des Spiegel Bestsellers „Nachtzug nach Lissabon“ ist der neue Roman von Pascal Mercier. „Jetzt, da er wieder eine Zukunft hatte, wollte er verschwenderisch mit seiner Zeit umgehen.“

Simon Leyland ist seit seiner Kindheit von Sprachen fasziniert. Er wird gegen den Willen seiner Eltern Übersetzer und er verfolgt sein Ziel unbeirrt die rund um das Mittelmeer gesprochene Sprachen zu lernen. Er folgt seiner Frau Livia von London nach Triest, wo sie einen Verlag geerbt hat. Er glaubt den idealen Ort für seine Arbeit in der Stadt der bedeutenden Literaten gefunden zu haben, bis er durch einen ärztlichen Irrtum aus der Bahn geworfen wird. Sein Leben richtet er noch einmal neu ein aufgrund der vermeintlichen Katastrophe, die sich als Wendepunkt herausstellt. Bewegend wie der „Nachtzug nach Lissabon“ ist dem Autor Pascal Mercier ein philosophischer Roman gelungen.

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