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7 Ideen für gelungene Genesungswünsche

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Wenn es darum geht jemandem Gesundheit bzw. Genesung zu wünschen, tun sich die Menschen oftmals sehr schwer die richtigen Worte zu finden. Das trifft vor allem dann zu, wenn die Krankheit doch recht schwer ist. Denn in demjenigen, der Gesundheit bzw. Genesung wünschen möchte, kommen Zweifel, ob er wirklich die richtigen Worte findet. Letztlich ist es so, dass den Erkrankten trotz der Genesungswünsche gesundheitliche Rückschläge treffen können. Aus diesem Grund muss bei den Genesungswünschen Fingerspitzengefühl an den Tag gelegt werden.

Genesungswünsche in schriftlicher Form

Statt mit Worten, die dann doch nicht angebracht sind, um sich zu werfen beim Genesung wünschen, sollte lieber die Schriftform für Genesungswünsche gewählt werden. Auf diese Weise entgehst Du dem Fauxpas, dass Du vielleicht nicht den richtigen Ton triffst oder Dir trotz aller Betroffenheit über die Erkrankung des anderen ein ungewolltes Lächeln ins Gesicht kommt. Wenn Du die Genesungswünsche schriftlich verfasst, kannst Du Dich nicht wirklich im Ton vergreifen. Allerdings musst Du auch bei Genesungswünschen in schriftlicher Form die richtigen Worte wählen. Welche Worte das sind, das hängt natürlich von Deinem persönlichen Verhältnis zum Erkrankten ab. Und letztlich spielt auch die Schwere der Erkrankung eine Rolle. Je weniger Du über den Erkrankten selbst bzw. über dessen Krankheit weißt, umso schwerer ist es einen passenden Genesungsspruch zu finden.

Wie stehst Du zu dem Erkrankten?

Ist der Erkrankte mit Dir verwandt und gehört zum engsten Familienkreis, sollten die Genesungswünsche anders formuliert werden, als wenn ein Arbeitskollege erkrankt ist. Bei der Auswahl der Genesungswünsche und der Form gibt es hier sehr große Unterschiede.

Ist ein Arbeitskollege erkrankt, gibt es die Möglichkeit, dass Du zusammen mit andren Kollegen oder dem Chef dem Erkrankten eine von jedem Kollegen unterschriebene vorgedruckte Genesungskarte schickst. Dein Chef kann das auch selbst machen, und zwar im Namen der gesamten Belegschaft. Hattest Du bisher zu dem Kollegen ein sehr enges und freundschaftliches Verhältnis, kannst Du ihm auch selbst Genesungswünsche schicken. In diesem Fall kann der Text der Genesungskarte auch etwas persönlicher geschrieben werden und mit der Hand. In beiden Fällen sind allerdings „große Worte“ und auch Emotionen nicht angemessen. Häufig ist es so, dass kaum einer im Unternehmen über das Ausmaß der Erkrankung des Kollegen Bescheid weiß. Bei dessen Verwandten sich darüber zu erkunden, ist sehr unangemessen.

Handelt es sich bei dem Erkrankten um einen Freund oder einen Verwandten, weißt Du meist mehr über dessen Erkrankung und seinen Zustand. Die Menschen, denen Du nahestehst, sollten insbesondere, wenn sie krank sind wissen, dass Du auf jeden Fall an sie denkst und ihnen gute Besserung wünschst, und das von ganzem Herzen. Dies kannst Du im Rahmen der Gestaltung der Genesungskarte auch zum Ausdruck bringen. In diesem Fall kannst Du auch auf eine selbstgebastelte Karte zurückgreifen und selbst einen kleinen Spruch oder Gruß in die Karte schreiben. Das zeigt dem Empfänger, dass Du an ihn denkst und dass Du Dir bei der Gestaltung der Genesungswünsche auch sehr viel Mühe gegeben hast.

Gerade wenn es sich um einen Freund oder einen nahen Verwandten handelt, solltest Du allerdings prüfen, ob statt einer Karte – auch wenn diese selbstgebastelt ist – ein Besuch beim Erkrankten stattdessen in Frage kommt. Hier kommt es natürlich darauf an, ob dieser gerade Besuch empfangen kann oder darf. Liegt der Erkrankte auf der Intensivstation in einem Krankenhaus ist es natürlich unmöglich, dass Du ihn besuchst. Denn Zutritt haben in der Regel nur die engsten Verwandten. Hat der Erkrankte nur eine Grippe oder einen Knochenbruch erlitten, kann ein spontaner oder auch ein angekündigter Besuch statt einer Genesungskarte nicht schaden. Handelt es sich um eine schwerere Erkrankung wie Krebs, solltest Du den Besuch vorher mit dem Erkrankten oder mit seinen direkten Angehörigen abklären. Du solltest hier bedenken, dass je nach körperlichen Zustand und dem Gemütszustand des Erkrankten ein Besuch von Dir womöglich eher belastend sein könnte statt hilfreich. Eine schön gestaltete Genesungskarte mit einem netten und aufmunternden Spruch indes, kann den Erkranken womöglich aufheitern.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Gerade bei Genesungswünschen ist die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt eher schwer abzuwägen. Bei der Frage wann Du die Genesungskarte abschicken oder den Genesungsbesuch machen solltest, hängt vor allem von der Schwere der Erkrankung ab. Hat der Erkrankte gerade die Diagnose erhalten, benötigt er vielleicht selbst noch etwas Zeit, um mit der Erkrankung klarzukommen. Treffen dann schon massenweise Genesungswünsche ein, kann die Anfangsphase der Erkrankung eventuell der falsche Zeitpunkt gewesen sein. Grund dafür ist, dass der Erkrankte sich erst einmal selbst in einer neuen Lebenssituation befindet und vielleicht die Therapie umgehend beginnt. Für den Fall, dass die Lebenserwartung des Erkrankten als eher schlecht eingeschätzt wird und er davon Kenntnis hat, sollte mit dem Verschicken von Genesungswünschen noch etwas gewartet werden. Der ideale Zeitpunkt für Genesungswünsche indes ist, wenn der Erkrankte eine Operation überstanden und laut den Ärzten auf dem Weg der Besserung ist. Ideal für Genesungswünsche ist auch der Zeitpunkt, an dem der Erkrankte Bescheid bekommt von den Ärzten, dass die Therapie erfolgreich anschlägt und diese wahrscheinlich seine Heilung herbeiführt. Hat sich jemand das Bein oder den Arm gebrochen, musst Du mit Genesungswünschen nicht warten. Denn dies gilt als kurzweilige Krankheit und umgehend nach der Operation bzw. dem Schienen setzt der Genesungsprozess ein.

Bitte keine Floskeln

Wenn Du Genesungswünsche verschicken willst, kannst Du natürlich eine vorgedruckte Genesungskarte verwenden. Du solltest Dir den darin abgedruckten Text allerdings genau ansehen. Denn die Floskel sollte schon zu der Erkrankung passen, zu der Du jemanden Genesung wünschen willst. Bedenke hier allerdings, dass solche vorgedruckte Karten mit Floskeln eine sehr unpersönliche Note haben. Für Genesungswünsche an Menschen, die Dir am Herzen liegen, solltest Du diese Karten besser nicht verwenden. Auch wenn Du solche Karten an Arbeitskollegen oder Bekannte schickst, sollten die Floskeln möglichst nicht zu abgedroschen sein.

No-Goes bei selbstverfassten Genesungswünschen

Verfasst Du den Text für die Genesungskarte selbst, musst Du allerdings aufpassen, dass Du die richtigen Worte wählst. Wie Beileidsbekundungen sollte der Text nicht klingen. Du solltest auch nicht irgendwelche Formulierungen wählen, mit denen Du Unverständnis für die Krankheitssituation zeigst. Beachte bitte: Zur Unsensibilität ist es ein sehr schmaler Grat. Denn das Schlimmste, was Du mit Genesungswünschen auslösen könntest beim Erkrankten ist, dass dieser sich unverstanden fühlt.

Gerade bei schweren Erkrankungen wie Krebs solltest Du auch auf keinen Fall nur eine WhatsApp schicken. Wenn jemand eine Grippe hat, dann ist das kein Problem.

Geschenke

Genesungswünsche kannst Du auch mit der Hilfe von Geschenken ausdrücken. Zu diesem Mittel kannst Du greifen, wenn Du meinst, dass eine Karte allein nicht ausreichend ist. Gerade bei Erkrankten im Freundeskreis und in der Familie ist ein Geschenk noch ein zusätzliches Zeichen für den Erkrankten, dass Du Dich um ihn sorgst und ihm gute Besserung wünschst. Überlege natürlich auch hier, wie Du das Geschenk überreichen willst. Wenn ein Genesungsbesuch infrage kommt, kannst Du das Geschenk natürlich mitnehmen. Ist ein Besuch nicht möglich oder angebracht, kannst Du auch den Postweg wählen.

Auch was Geschenke als Ergänzung zum Genesungswunsch angeht, gibt es natürlich No-Goes. Hierzu gehört vor allem, dass Du einem Arbeitskollegen, den Du nicht näher kennst, neben der Genesungskarte auch noch ein Genesungsgeschenk vorbeibringst oder schickst. Dies kann schon etwas befremdlich wirken.

Eine Gruppe Erkrankter freut sich indes über ein Geschenk mehr als über eine Genesungskarte – Kinder. Mit Genesungskarten können Kinder meist wenig anfangen. Wenn es sich bei dem erkrankten Kind nicht um Dein eigenes Kind handelt, solltest Du die Sache mit dem Geschenk natürlich vorher mit dessen Eltern absprechen.

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